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Aktuelle Nachrichten

Wir freuen uns sehr, erstmals Mitglied der flausen + Familie zu sein, die deutschlandweit kleinere Theater zusammenführt und gemeinsam mit dem Fonds Darstellende Künste Forschungsstipendien vergibt. Derzeit begleiten wir im Komplex diese künstlerischen Residenzen, die wir Euch hier vorstellen möchten.

Den Anfang macht Aleš Vancl vom Theater FIGURO. Er arbeitet bei uns auf den Spuren des Teufels, der trotz Jahrhunderten der Austreibungen und Säkularisierungen in unserer sprachlichen Erinnerung fest verankert ist. Anhand von Bildern, Kostümen und literarischen Überlieferungen werden so verschiedene Dämonentypen im interkulturellen Kontext spielerisch untersucht, insbesondere was ihre Anatomie, ihr Habitus und ihre Beziehung zueinander und zum Mensch betrifft.

Aleš Vancl mit: Auf der Spur des Teufels (Fotos: Heda Bayer)

 

Grrrrl kann man ja noch nicht mal richtig aussprechen! – Dann schreiben wir’s halt auf! Grrrrl ist ein Text über Sprache, Gewalt und Sexualität. Diesmal „sprechen“ wir: Frauen*. In partizipativer Arbeitsweise entsteht ein wildes, unangepasstes Bild vom Frau*-Sein in den 20ern dieses Jahrhunderts in einer mitteldeutschen Großstadt. Unsere zweite Residenzkünstlerin, Autorin und Performerin Gabi Reinhardt entwickelt in der OFF-Bühne Komplex nachausgiebiger Recherche einen Workshop, in dem Frauen* ihre Sicht auf die Dinge niederschreiben. Aus diesen Gedanken und einem eigenen Manuskript wird ein Bühnentext entstehen, der im Herbst 2021 im Komplex inszeniert werden soll.

Gabi Reinhardt mit: Grrrrl (Fotos: Alexej Vancl)

 

Was befindet sich am Rande der Tanzgeschichte – außerhalb der bekannten europäischen Erzählperspektive? Sasha Portyannikova und Nitsan Margaliot sind mit Touching Margins auf der Suche nach alternativen Narrativen, erforschen kulturell geerbte Verkörperungen und durchstöbern außereuropäische Archive, um vernachlässigte Teile der Tanzgeschichte als relevantes Erbe sichtbar zu machen. Wir freuen uns sehr, unsere Residenzgäste bei Ihrer Arbeit unterstützen zu können.

Sasha Portyannikova und Nitsan Margaliot mit: Touching Margins (Fotos: Heda Bayer)

 

Wie lassen sich sicher, geschmeidig und selbstständig Ebenen wechseln?
Körperlich im Bühnenraum. Und welche inhaltlichen Ebenen eröffnen sich dadurch? Mit Blick auf ihren Körper geht Teresa Stelzer, freischaffend im Bereich des nonverbalen Körpertheaters, diesen Fragen nach.

Teresa Stelzer mit: Ebenen (er)zählen. – Gebrauchsanweisung für meinen Bühnenkörper (Fotos: Johannes Gibbert)

 

Der Tänzer und Choreograph Leonardo Fonseca forscht mit Sprechen durch Tanz nach Wegen und Möglichkeiten, modernen Tanz näher am Publikum zu positionieren. Sein Spielort ist der Öffentliche Raum in Chemnitz, sein Ziel ist es, das Publikum zu sensibilisieren, zu fordern und mitzureißen. Choreographisch arbeitet er mit repetitiven Bewegungsabläufen und alltäglichen Situationen, die er mit Ideen aus Urban Dance, Martial Arts und Folklore verknüpft. Eine spannende Melange!

Leonardo Fonseca mit: Sprechen durch Tanz (Fotos: Heda Bayer)

 

Die Chemnitzer Regisseurin Ulrike Sorge setzt sich in Ihrer Residenz mit den Themen Täter und Opfer, Krieg und Frieden sowie Erinnern und Vergessen auseinander und nutzt dazu Pablo Picassos Gemälde „Guernica“. Sie arbeitet mit Worten, Bildern, Projektionen und Schatten und legt so den Grundstein für ein thematisches Regie-Exposé oder eine Collage.

Ulrike Sorge mit: Guernica (Fotos: Verena Russell)

 

#TakeCareResidenzen, ein Förderprogramm des Fonds Darstellende Künste, fördert ergebnisoffene Recherchen, Labore oder konzeptionelle Vorhaben in Verbindung mit einer Residenz einer Spielstätte des Bündnisses internationaler Produktionshäuser bzw. des flausen+bundesnetzwerks.

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von Neustart Kultur. Realisiert durch das Bündnis internationaler Produktionshäuser und das flausen+bundesnetzwerk.